sern in Linz und Hannover.
In der Titelpartie in Dallapic-
colas »Il Prigioniero« feierte
er Erfolge u. a. in Amster-
dam, London und Athen. Für
die Interpretation des Billy
Budd an der Deutschen Oper
am Rhein wurde er für den
Deutschen Theaterpreis FAUST als bester Sänger-
darsteller 2011 nominiert. Gastspiele führen ihn
an internationale Opernhäuser – darunter Berlin,
Barcelona, Madrid, Wien, Zürich, Tokio. Zu den
zahlreichen Partien in Hamburg gehören Eugen
Onegin, Lescaut (»Manon Lescaut«), Don Gio-
vanni, Wolfram (»Tannhäuser«), Papageno (»Die
Zauberflöte«), Sharpless (»Madama Butterfly«)
und Escamillo (»Carmen«).
PETER GALLIARD
(Schulmeister/Mücke)
ist Mitglied des Hamburger
Ensembles. Hier sang er u. a.
Eisenstein (»Die Fleder-
maus«), den Hauptmann
(»Wozzeck«) und Herodes
(»Salome«). 2008 übernahm er in der »Ring«-
Inszenierung die Rolle des Loge, alternierend mit
Mime (»Das Rheingold«). 2009 folgte mit großem
Erfolg der Mime im »Siegfried«. Der aus der
Schweiz stammende Tenor absolvierte zahlreiche
Gastspiele in Deutschland (Staatsoper Berlin, DO
Berlin, Frankfurt, Dresden, Leipzig), beim Lu-
cerne Festival, in Italien, Spanien und Frankreich.
RENATE SPINGLER
(Försterin/Eule)
gehört seit 1986 zum Ensem-
ble der Staatsoper. Hier hat
sie u. a. Dorabella (»Così fan
tutte«), Ottavia (»L’Incoro-
nazione di Poppea«), Annina
(»Der Rosenkavalier«), Hänsel, Marthe (»Faust«),
Orlofsky (»Die Fledermaus«) und Herodias (»Sa-
lome«) gesungen. Gastverpflichtungen führten sie
an die Opernhäuser in Frankfurt, Leipzig, Dres-
den, Barcelona, Kopenhagen, Amsterdam sowie
an das Prinzregententheater in München.
SYLVIA SCHWARTZ
(Füchsin Schlaukopf)
gastiert u. a. in Madrid, Paris,
an der Mailänder Scala, an
den Staatsopern in Berlin,
Wien und München, bei den
Festivals in Edinburgh, Salz-
burg und Baden-Baden. Die Spanierin gehört zu
den gefragten Sopranistinnen der jüngeren Gene-
ration. Sie arbeitet mit namhaften Dirigenten wie
Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Nikolaus
Harnoncourt, René Jacobs und Zubin Mehta.
KATHARINA TASCH
(Kostüme)
ist seit 2010 als freie Kostüm-
bildnerin tätig. In Zusam-
menarbeit mit Katrin Lea Tag
entwickelte sie die Kostüme
für »Die Monteverdi Trilo-
gie« in der Regie von Barrie Kosky an der Komi-
schen Oper Berlin. Für das Schauspiel Frankfurt
entstanden unter anderem Arbeiten für die Pro-
duktionen »Stella« in der Regie von Andreas Krie-
genburg, »Die Bürgschaft« in der Regie von Lily
Sykes sowie »Das Käthchen von Heilbronn« in
der Regie von Philipp Preuss. Für die Oper
Frankfurt entwarf sie die Kostüme für Händels
»Giulio Cesare in Egitto« in der Inszenierung von
Johannes Erath. Katharina Tasch arbeitet erstmals
an der Staatsoper Hamburg.
HAYOUNG LEE
(Füchsin Schlaukopf)
ist seit 2005/06 Ensemblemit-
glied der Staatsoper Ham-
burg, wo sie seitdem in un-
zähligen Rollen, darunter
Sophie (»Der Rosenkava-
lier«), Violetta (»La Traviata«), Adina (»L’Elisir
d’Amore«), Susanna (»Le Nozze di Figaro«), Cor-
delia (»Lear«), Zerbinetta (»Ariadne auf Naxos«)
und Lucia di Lammermoor aufgetreten ist. Die in
Seoul geborene Sopranistin gastierte u. a. an der
Dresdner Semperoper, der Volksoper Wien und
am Aalto-Theater in Essen. 2009 erhielt die
Sopranistin den Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis
als künstlerisches Nachwuchstalent.
HELLEN KWON
(Fuchs)
wurde 1987 von Rolf Lieber-
mann in das Staatsopernen-
semble engagiert, dem sie bis
heute angehört. Daneben ist
sie bei Gastspielen an renom-
mierten Bühnen und Festivals aufgetreten. Be-
sonders als Interpretin von italienischen und
deutschen Fachpartien, darunter die Königin der
Nacht, Fiordiligi, Donna Anna, Donna Elvira,
Madama Butterfly, Senta und Salome, hat sie sich
einen herausragenden Ruf erworben. Für ihre In-
terpretation der Frau in Rihms »Das Gehege«
wurde sie 2010 mit dem Rolf-Mares-Preis ausge-
zeichnet. Im selben Jahr wurde ihr vom Senat der
Titel Hamburger Kammersängerin verliehen.
LAURI VASAR
(Förster)
ist seit der Saison 2009/10 Ensemblemitglied der
Staatsoper. Der in Tallinn, Estland, geborene Ba-
riton begann seine Laufbahn an den Opernhäu-
LAWRENCE FOSTER
(Musikalische Leitung)
gehört zu den wichtigen Di-
rigenten seiner Generation.
Er hat mit vielen namhaften
Orchestern in Musikmetro-
polen rund um den Globus
konzertiert. Er war künstlerischer Leiter verschie-
dener Festivals und Orchester, darunter das
Aspen Music Festival, das Houston Symphony
Orchestra und das Gulbenkian Orchestra in Lis-
sabon. Zahlreiche CD-Aufnahmen liegen von
Lawrence Foster vor. Der amerikanische Dirigent
feierte sein Debüt an der Staatsoper Hamburg im
Jahr 1978 mit Leonard Bernsteins »West Side
Story«. Seither war er immer wieder zu Gast an
der Alster. Er dirigierte unter anderem »Der flie-
gende Holländer«, »Pelléas et Mélisande«, »Don
Giovanni«, »Pique Dame« und »Carmen«.
JOHANNES ERATH
(Regie)
war zunächst als Geiger in
verschiedenen Orchestern
tätig. Sein Einstieg ins Regie-
fach erfolgte als Assistent u.
a. von Willy Decker, Peter
Konwitschny und Graham Vick. 2008 erhielt er
für seine Inszenierung von Massenets »Cendril-
lon« in Bern den Götz-Friedrich-Preis. Im Bo-
ckenheimer Depot in Frankfurt inszenierte er
Eötvös’ »Angels in America«. Kurz darauf folgten
am Frankfurter Opernhaus »Otello« und im De-
zember 2012 Händels »Giulio Cesare«. Weitere
Arbeiten der letzten Jahre waren »Hoffmanns
Erzählungen« in Bern, »Lulu«, »Don Giovanni«,
»Elektra« und »Lohengrin« in Graz, »Eugen One-
gin« in Mainz sowie »Orfeo ed Euridice« und
»Aida« an der Oper Köln. 2013 inszenierte er in
Hamburg Verdis »La Traviata«.
KATRIN CONNAN
(Bühnenbild)
arbeitete bereits während
ihres Studiums an der Ham-
burger HfBK mit verschie-
denen Regisseuren zusam-
men und schuf Bühnenbilder
für Produktionen im Deutschen Schauspielhaus,
im Thalia in der Gaußstraße sowie auf Kampna-
gel. Seit 2008 ist sie künstlerische Partnerin von
Johannes Erath. Zu den gemeinsamen Arbeiten
zählen Dieter Kaufmanns »Fuge / Unfug-e« und
Elliott Carters »What Next?« an der Neuen Oper
Wien, Tschaikowskys »Eugen Onegin« in Mainz
sowie Bergs »Lulu« und Strauss‘ »Elektra« an der
Oper Graz. Ein Projekt der jüngeren Vergangen-
heit war die Ausstattung für Janáˇceks »Die Sache
Makropulos« in der Regie von Anna-Sophie Mah-
ler am Theater Bremen.
Biografien der Mitwirkenden
Das schlaue Füchslein
OPER
Premiere
4.2013/14 JOURNAL
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